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15 Jahre nach der EU-Osterweiterung!

Treffen der Arbeitsamtchefs

Am 1. Mai 2004 traten 10 Staaten der Europäischen Union bei. Darunter die Nachbarländer Tschechien, Slowakei und Ungarn. 15 Jahre danach verzeichnet der Bezirk Hollabrunn mehr als 20.000 Beschäftigte.

Knapp ein Prozent aller Arbeitskräfte kommen aus Tschechien, 0,6% aus Polen jeweils 0,4% aus Ungarn und Rumänien (EU-Beitritt 2007) sowie 0,3% aus der Slowakei. In der Landwirtschaft, im Tourismus und Gastgewerbe, aber auch in Dienstleistungs- und Gesundheitsberufen sowie im Bauhaupt- und Baunebengewerbe könnte der Betrieb ohne ausländische Arbeitskräfte nicht im derzeitigen Ausmaß aufrecht erhalten werden. Damit einher geht eine Stärkung der Kaufkraft, weil in der Region nicht nur gearbeitet, sondern ein Teil des Einkommens für Wirtschaftsgüter ausgegeben wird. Für Unternehmen wurde Tschechien nach Deutschland zum zweitgrößten Exportmarkt und eröffnete die Möglichkeit einer arbeitsteiligen Produktion. Naturgemäß gibt es Branchen, die von der EU-Erweiterung nicht profitieren konnten. Dazu zählen der LKW-Güterverkehr und personalisierte Dienstleistungen. „Die Regionen beiderseits der Grenze haben eine positive wirtschaftliche Entwicklung genommen“, so das Resümee vom Znaimer Arbeitsamtsdirektor Emil Copf und seinem Hollabrunn Pendant Josef Mukstadt. Bei einem Treffen in Znaim erinnerten sich die beiden Arbeitsmarktexperten auch an den Fall des Eisernen Vorhanges vor 30 Jahren.

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