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Aktuelles

Rückgang der Arbeitslosigkeit um 12,6%!

Um 167 weniger als vor einem Jahr arbeitslos

Ende April waren im Bezirk Hollabrunn 1.155 Menschen arbeitslos, um 167 weniger als vor einem Jahr. Berücksichtigt man die geringere Zahl an SchulungsteilnehmerInnen, fällt der Rückgang mit 233 Jobsuchenden oder 13,7% noch größer aus.

Nach Horn (-18,5% Arbeitslose) und Zwettl (-15,5%) verzeichnet der Bezirk damit die größte Abnahme der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich. Landesweit ging die Arbeitslosigkeit im April um 4,1% zurück. Maßgeblichen Anteil an der erfreulichen Entwicklung hat die beträchtliche Arbeitskräftenachfrage in der Region. „Allein im April wurden 135 Personalanforderungen an das AMS Hollabrunn gerichtet, 124 vakante Stellen konnten besetzt werden“, verweist AMS-Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt auf Vermittlungserfolge. Durch die hohe Beschäftigungsdynamik gibt es derzeit 297 freie Arbeitsplätze im Bezirk, mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr.

Bessere Jobchancen für alle
Das Beschäftigungsplus bedeutet für alle Arbeitsuchenden bessere Jobchancen. Bei Männern sanken die Arbeitslosenzahlen binnen Jahresfrist um ein Fünftel. Die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich sogar um 22,1% reduziert, die Jugendarbeitslosigkeit ging um 18,6% zurück. Geringer ist der Rückgang der Altersarbeitslosigkeit (-7,0%) und die Abnahme der Betroffenheit von Frauen (-3,8%). Wesentlich verbessert haben sich die Jobaussichten für Anlernkräfte, die mit einem Minus von 13,5% zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit beigetragen haben. „Wir vermitteln Arbeitsplätze so rasch wie möglich und halten die Arbeitslosigkeit damit so kurz als notwendig“, will man diesen Schwung im Arbeitsmarktservice in die kommenden Wochen und Monate mitnehmen. Für fast jeden Arbeitsuchenden gibt es passende Jobangebote, die prompt vermittelt werden. Das gilt auch für Arbeitslose mit Einstellungszusagen, die länger als sechs Wochen in die Zukunft reichen. „Wenn Arbeitskräfte dringend gesucht werden, sollen arbeitslose Menschen so rasch als möglich wieder in das Erwerbsleben integriert werden“, so AMS-Chef Mukstadt.