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Aktuelles

Mund-Nasen-Maskenpflicht auch im AMS!

Und eingeschränlte Öffnungszeiten

Bei Vorsprachen im Arbeitsmarktservice (AMS) Hollabrunn sind ab sofort Mund-Nasen-Schutzmasken verpflichtend zu tragen. Das gilt gleichermaßen für KundInnen wie für Lieferanten oder Gäste. Persönlich sollen auch weiterhin nur jene Menschen zum Arbeitsmarktservice kommen, die aus individuellen Gründen weder über das Internet noch telefonisch kommunizieren können.

Dafür gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten (Montag-Freitag, 08:00-12:00 Uhr). Der Einlass in das Gebäude erfolgt ausnahmslos einzeln.
Einer Einladung ins AMS ist bis auf Weiteres nur dann Folge zu leisten, wenn diese schriftlich erfolgt ist oder explizit telefonisch vereinbart wurde. Alle anderen Termine sind storniert. Für Anfragen – auch zur Abklärung, ob eine persönliche Vorsprache erforderlich ist - stehen die Telefonnummer 050904340 und die Email-Adresse ams.hollabrunn@ams.at zur Verfügung.
„Wie in anderen Lebensbereichen sind zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Menschen, die unsere Unterstützung brauchen, Mund und Nase zu bedecken, wenn wir miteinander Kontakt haben“, erklärt AMS Geschäftsstellenleiter Josef Mukstadt den Grund für die Maskenpflicht und verweist auf die rechtliche Grundlage: „Diese Verpflichtung ist Teil unseres Hausrechtes, widrigenfalls darf das AMS-Gebäude nicht betreten werden.“ Ergänzend zur Maskenpflicht wurden auch andere Vorkehrungen getroffen. So stehen Desinfektionsmittel auch für KundInnen zur Verfügung und wird ein Wegeleitsystem ausgearbeitet.

Abrechnung von Kurzarbeit hat begonnen
Die letzten Wochen standen im AMS ganz im Zeichen der Existenzsicherung von Arbeitslosen und der Bearbeitung einer noch nie dagewesenen Zahl von Kurzarbeitsanträgen. 4.100 Beschäftigte wurden im Bezirk Hollabrunn zur Kurzarbeit angemeldet. Die Covid-19-Kurzarbeit sichert damit viele Arbeitsplätze sowie Einkommen und hält Knowhow in den Betrieben. Erfreulich ist die Tatsache, dass zahlreiche Unternehmen den Betrieb wieder langsam hochfahren und mehr Beschäftigung möglich ist. Grundsätzlich kann Kurzarbeit individuell beendet werden. Vom AMS wird empfohlen, das nicht zu tun und die Kurzarbeitsförderung wie beantragt weiter laufen zu lassen: „Abgerechnet wird monatlich. Fallen in einem Monat kein Ausfallstunden an, genügt eine Leermeldung. Sollte sich entgegen aller Erwartungen doch die Notwendigkeit einer abermaligen Verkürzung der Arbeitszeit ergeben, kann auf die Förderung zurückgegriffen werden und man erspart sich eine neuerliche Antragstellung“, heißt es dazu von Experten.
„Fast alle im März eingebrachten Anträge sind bereits bewilligt“, ist AMS Hollabrunn-Chef Mukstadt stolz auf den großartigen Einsatz seiner Mitarbeiterinnen im Service für Unternehmen und in darüber hinaus eigens zusammengestellten Teams. Sorgen bereiten nach wie vor unvollständige Anträge, die viel Zeit binden und den Entscheidungsablauf verzögern.
Mittlerweile geht es in einem nächsten Schritt bereits um die ersten Zwischenabrechnungen. Als Fördergeber darf das AMS Unternehmen in der Phase der Abrechnung nicht mehr unmittelbar beratend zur Seite stehen. Hier übernehmen die Wirtschaftskammer gemeinsam mit SteuerberaterInnen und LohnverrechnerInnen eine zentrale Rolle. Seit kurzem werden Web-Seminare für diese ExpertInnen angeboten. Auf der AMS Homepage stehen eigene Dateien zur Verfügung. Zur Abrechnung dürfen nur diese und keine selbst erstellten Unterlagen herangezogen werden. Die vollständig ausgefüllten Unterlagen sind ausschließlich über das eAMS-Konto einzureichen. Nur dieser Weg garantiert eine sichere Übermittlung sensibler Daten. Nach Prüfung der Abrechnung wird die Beihilfe überwiesen. Wie bereits für die Antragstellung gibt es auch ein fünf Minuten Erklärvideo für die Kurzarbeitsabrechnung. „Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Arbeitsmarktservice im Bezirk wird dafür sorgen, dass keine Fragen von Betrieben oder Beschäftigten offen bleiben“, ist Mukstadt überzeugt.

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Im Bild: „Das Tragen einer Maske dient zum Schutz und ist nun ein wichtiges Zeichen des Respekts, den wir einander schulden“ - Josef Mukstadt, Hollabrunns AMS-Chef.